05.08.2021 14:42 Uhr
Hypermotion & Co.

FIFA 22: Diese Änderungen plant EA am Gameplay

von Patrick Wichmann

PC PS4 Xbox One
Foto: EA SPORTS
Foto: EA SPORTS
Mehr Realismus verspricht EA SPORTS für das Gameplay von FIFA 22 und damit den nächsten Entwicklungsschritt der Serie, dafür sorgen soll die HyperMotion-Technologie.

HyperMotion lautet das Stichwort, wenn es um die gravierendsten Gameplay-Änderungen in FIFA 22 gegenüber den Vorgängern geht. Von der neuen Technologie verspricht sich Entwickler EA SPORTS, dass sie der Serie neues Leben einhaucht, indem sie für deutlich mehr Realismus sorgt. Zum Einsatz kommt HyperMotion allerdings nur auf den Next-Gen-Konsolen; PlayStation 4, Xbox One und PC müssen weiterhin ohne sie auskommen. Offizieller Release von FIFA 22 ist am 1. Oktober 2021.

Zwei Bausteine prägen die HyperMotion-Technologie. Der eine ist das sogenannte "Xsens Motion Capture", dank dem es möglich war, das Motion-Capturing erstmals zeitgleich bei 22 spielenden Profis anzuwenden. Unter diesen befand sich übrigens auch Kylian Mbappé, der erneut Coverstar ist. Das Ergebnis des Motion-Capturings seien mehr als 4.000 neue Bewegungen im Spiel, erklärt EA SPORTS – und damit etwa dreimal so viele Innovationen wie für FIFA 21. Zweiter Baustein von HyperMotion ist die KI: Diese soll künftig in Echtzeit neue Animationen generieren und damit für eine ständige Weiterentwicklung des Spielerlebnisses sorgen. Grundlage sind die mehr als 8,7 Millionen Frames des Spiel-Capturings.

Neue Skill-Moves

Neben diesen für PlayStation 5 und Xbox Series X|S exklusiven Neuerungen gibt es noch viele weitere Features, die auf allen Plattformen zum Einsatz kommen und ebenfalls für mehr Realismus sorgen sollen. Zu den wichtigsten dürften die "Explosive Sprints" gehören, die zu einem schnelleren Antritt der Spieler mit dann nachlassender Geschwindigkeit führen – bislang verlief die Beschleunigung dagegen linear und weniger realitätsnah. "True Ball Physics" versprechen ein realistischeres Ballverhalten, dafür wurde das reale mit den Bewegungen in den bisherigen FIFA-Ablegern verglichen. Der "Goalkeeper Rewrite" will unterdessen die Aktionen der Torhüter einerseits charakteristischer und andererseits zuverlässiger gestalten.

Im Handling werden sich für die Spieler wiederum weitestgehend wohl nur Kleinigkeiten verändern. Künftig sind etwa separate Taktiken für Offensive und Defensive möglich, sodass nicht mehr die ganze Mannschaft streng einer Anweisung folgen und etwa auf Ballbesitz spielen muss. Damit reagiert EA SPORTS auf einen Wunsch aus der Community, das Resultat soll erhöhte Flexibilität in den Offensivaktionen sein. Hinzugefügt werden außerdem neue Skill-Moves, bislang bestätigt sind vier: "Scoop Turn Fake", "Four Touch Turn", "Skilled Bridge" und "First Time Spin".